Montag, 20. Mai 2013

Life goes on?

Wisst ihr, ich könnte euch viel erzählen zum Thema "life goes on" und so, aber das wäre nicht richtig. Menschen müssen sich identifizieren können. Manche suchen Identifizierung durch Bücher, Internet oder Filme. Brauchen Beweise, dass es wirklich so ist und nicht irgendein Bild auf Instagram mit dem Schriftzug "Life goes on" oder "Fuck it, shit happens". Meistens ist es ein Mensch der den Nerv trifft. Worte, die tief schneiden. So tief, dass sie uns zweifeln und nachdenken lassen. Ein Mensch, dessen Worte wir nachvollziehen können, respektieren und vielleicht auch irgendwo bewundern.
"Ist mein Handeln überhaupt richtig?". Im ersten Moment ist die Antwort immer ja, da man sich über sein Handeln keine Gedanken macht. Viele Standards die wir als normal ansehen, sehen andere ganz anders. Manieren, Werte und Normen sind spezifisch und individuell. Nicht jeder zieht die gleiche Lebensweise vor. Deshalb sollte ich mir die Frage stellen:"Lohnt es sich, sich jetzt darüber aufzuregen?", wenn man sich mit dem Händeln nicht identifizieren kann. Auch hier ist im ersten Moment die Antwort ja. Frust abbauen und so weiter. Im zweiten Moment jedoch wieder nein. Wir denken zu viel nach, sorgen uns zu viel über die Worte anderer und vergessen darüber wie unsere Worte auf andere wirken. Das ganze ist ein Teufelskreis. Am Ende verletzten sich zwei Menschen. Manchmal sollte man andere Menschen ihren Weg gehen lassen. Irgendwann werde die feststellen, dass er der falsche ist. Oder man stellt es selbst fest. Aber das ist menschlich! Fehler machen ist normal.
Vielleicht sollte man sich nicht die Frage stellen:"Lohnt es sich Gedanken darüber zu machen?", sondern "Was passiert, wenn ich es nicht tue?". Bei der zweiten Frage ist zu 90% die Antwort: nichts.
Von daher sollten wir Menschen manchmal unsere Art zu denken umstellen und zu ändern um uns selbst nicht mehr zu schaden. Dass das nicht einfach ist, weiß ich selber, aber manchmal hilft es darüber nachzudenken sich zu ändern. Nicht für andere, sondern für sich selbst.

Donnerstag, 16. Mai 2013

Bücher - Glücklichmacher oder nicht?

Ich lese viel. Ich habe nicht immer viel gelesen, aber seit ich viel lese, gibt es auch einen Grund dafür. In Büchern ist immer alles besser. Das soll nicht depressiv klingen oder verzweifelt, aber es ist die Wahrheit. In Büchern passiert alles nach einem anderen Schema. Erst kommt die Vorstellungsphase. Man taucht Mitten im Leben einer Person in die Geschichte ein und wird mit Problemen konfrontiert. Im wahren Leben hat man von Anfang an Probleme. Der Junge im Sandkasten der einen mit Dreck bewirft, die Mädchen in der Grundschule die einem Haare abschneiden, die Lehrer in der Mittelschule, die einem wahrscheinlich mit Absicht und aus purer Bosheit schlechte Noten geben. Dann kommt man in die Oberstufe und das einzige Problem besteht aus guten Noten. Die Protagonisten in Büchern haben nie Probleme in der Schule, müssen nie aufs Klo und auch nie Duschen. Sie werden als traumhaft dünn beschrieben und sitzen trotzdem jeden Abend in einem Diner und futtern Burger. Auch von Sport ist keine Spur. Außer die Jungs natürlich! Die spielen die üblichen Landesmeisterschaften und gewinnen natürlich immer. Vieles in Büchern ist total utopisch. Soziale Kontakte entstehen durch verschüttete Cola auf einem Oberteil. In der Realität würden die Menschen um Schadensersatz Klagen und dem Cola-Kleckrer nicht mehr mit dem Arsch angucken. Doch wie kommen Autoren auf so utopische Geschichten und Abläufe? Ich glaube Bücher entstehen oft aus einem Wunsch nach Veränderung oder Perfektion. Man möchte Menschen glücklich machen, doch das gute Gefühl nach dem beenden eines tollen Liebesroman ist nur von kurzer Dauer. Anschließend liegt man im Bett, fragt sich wieso sein eigenes Leben so schrecklich ist und wieso einem Autoren so etwas antun. 
Dabei war das ja alles gar nicht so gemeint. Man schreibt Gedanken auf, die oft wunderschön sind, aber im Endeffekt das eigene Leben grau darstellen während das Leben des Buchprotagonisten in traumhaften Farben schimmert und leuchtet. Gute Autoren schaffen es sogar, ein Leben als Krebskranker, verfolgter Zauberer oder Mitspieler bei Todesspielen interessant wirken zu lassen. Wie oft habe ich schon gelesen "Ich wünscht ich wäre Hazel" oder "Was würde ich dafür geben im Schrank unter der Treppe zu leben" oder "Für Peeta würde ich freiwillig an den Hunger Spielen teilnehmen". Wirkt das nicht erschreckend? Der Wert des eigenen Lebens leidet unter dem lesen, doch der Standard wird auch gesteigert. Auch, wenn das jetzt paradox klingen mag, ist das die Wahrheit. Man fühlt sich wertlos, aber auch zufrieden. Bücher sind ein Wiederspruch in sich, welcher für Millionen von Menschen eine Art Droge oder ein Aphrodisiakum. Bücher machen glücklich und unglücklich zu gleich. Wenn sie einen nicht treffen, waren sie es nicht wert. Vielleicht macht genau das einen guten Autor aus. Genau den Nerv treffen, der sowohl unglücklich als auch glücklich seien betrifft.

Was sagt ihr dazu?

Mittwoch, 15. Mai 2013

Nein! Sinn des Lebens?

Wisst ihr, ich kann ganz schlecht mit Gedanken abschließen. Für viele ist „Nein“ ein alltägliches Wort, ok für mich auch, aber manchmal beschert es mir Schuldgefühle, lange nachdenkliche Nächte und ein unruhiges Gewissen. Ich wurde gebeten bei einem Wettbewerb für meine Schule mitzumachen und ich habe nein gesagt, weil ich Wettbewerbe nicht mag. Dieses „Nein“ hat mich verfolgt. Den ganzen Tag habe ich darüber nachgedacht. Doch wieso klammer ich mich an diesen einen Gedanken? Es bricht mir nicht das Genick und meinem Lehrer auch nicht. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich eine Bringschuld habe, was natürlich totaler Quatsch ist. Ich glaube, dass es nur zwei Arten von Menschen gibt: Die, die es beschäftigt und die, denen es egal ist. Das letztere ist schade, weil man nie Interesse entwickeln kann und nie für diesen Menschen selbst ernsthaft interessant werden kann. Die erste Art von Mensch ist auch nicht vorteilhaft, da man sich alles 1000 Mal durch den Kopf gehen lässt und sich den Kopf fast schon zerdenkt. Ich würde nicht behaupten, dass der erste oder zweite Mensch mehr denkt. Ich würde nur behaupten, dass der erste Mensch im Voraus denkt und der zweite im Nachhinein, wenn er versteht, was er hatte, nach dem es weg ist. So leiden beide Arten von Mensch und schuld sind wir selbst. Wir legen zu viel in die Worte von anderen oder ignorieren sie komplett, dass das nicht der richtige Weg ist, wissen wir, können es jedoch nicht ändern. Wenn man so darüber nach denkt, wird einem klar, dass vielleicht das einzige Ziel im Leben ist eine Waage zwischen Gleichgültigkeit und Interesse zu entwickeln. Sodass man nicht verletzt wird, bzw. sich nicht selbst verletzt, aber auch niemand andere. Vielleicht sollten wir daran arbeiten genau das zu verhindern, sich Mühe geben zwischen relevant und irrelevant zu unterscheiden. Genau das sollte der Sinn des Lebens sein. An andere zu denken, aber sich selbst dabei nicht zu vergessen.

Erster Post!

Hey!

Ok, dies ist mein erster Post!
Auf diesem Blog werde ich meine Gedanken mit euch teilen! Ich finde es wichtig das auszusprechen, was man denkt und ich finde das machen viel zu wenig Menschen, deshalb fang ich einfach mal an.
Vielleicht teilt ihr ein paar Gedankenzüge.
Das war es auch schon!

 Adios!